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    Referenzprojekte

    Forschung & Entwicklung

Forschungsprojekt in Niger gestartet

Der Klimawandel trifft die ärmsten Menschen am härtesten. Insbesondere in Entwicklungsländern sind die Menschen den Folgen des Klimawandels wie Dürre, Überschwemmungen, Hurrikane, Artensterben oder Wasserknappheit schutzlos ausgesetzt. Darum ist es wichtig, Klimaschutz als globales Thema zu behandeln. In diesem Sinne nehmen wir an einem internationalen Forschungsprojekt in Niger teil. Mit diesem Pilotprojekt will die Technische Hochschule Köln zusammen mit internationalen Partnern zeigen, dass die nachhaltige Nutzung von erneuerbaren Energien nicht nur die Wasser-, Strom- und Nahrungsversorgung verbessert, sondern auch die ländliche Wirtschaft stärkt und somit zur Minderung der Folgen des Klimawandels beiträgt.
www.bmbf-client.de/projekte/reto-dosso-erneuerbare-energien-verbessern-lebensbedingungen-nigere (mit Newsletter)
www.th-koeln.de/hochschule/solaranlage-fuer-die-lokale-wirtschaft

Weitere Informationen erhalten Sie bei André Wilk: wilk@wertsicht.de

Umweltberatung

Dieser Sache wollten wir gern auf den Grund gehen: woran hapert es, dass Verbraucher*innen zwar in vielen Studien nachweislich ein hohes Umweltbewusstsein haben, aber nicht entsprechend handeln? Sind die Beratungsangebote passend für die aktuellen Umweltthemen? Wie werden die Verbraucher*innen erreicht? Wo sind Lücken? Bei der nun veröffentlichen Studie hat wertsicht mitgearbeitet und Antworten auf die Fragestellungen gesucht. Lesen Sie selbst …“

PDF: Umweltberatung für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland

Kurzstudie zu Klimaschutz an Hochschulen veröffentlicht

Klimaschutz und Klimawandel können sehr emotionale Themen sein, zu denen Fragestellungen oftmals in den persönlichen Bereich reichen. Besonders deutlich wird dies im Bereich Ernährung: die Frage, welche Ernährungsweise die geringsten Auswirkungen auf das Klima hat, ist in der Wissenschaft hinlänglich geklärt. Trotzdem sind heute immer noch nahezu 70 % der direkten THG-Emissionen unserer Ernährung auf tierische Produkte zurückzuführen, alleine 40% auf Fleischkonsum. Doch von einer „fleischlosen Mensa“ sind viele Hochschulen noch weit entfernt.

Wie also soll man vorgehen, um alle Akteure gleichsam mitzunehmen bei den notwendigen Anstrengungen, ja Umbrüchen, die aufgrund des Klimawandels auf eine Hochschule zukommen (bzw. bereits ablaufen)? Wir schlagen als Lösungsansatz vor, ein integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen und das Projekt als Strategieprozess zu gestalten, ausgehend von der Frage „Wo wollen wir hin?“ über „Wie wollen wir das erreichen?“ bis hin zu „Was müssen wir dafür tun?“.

Ein integriertes Klimaschutzkonzept dient als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten. Es soll den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe nachhaltig in der Hochschule verankern. Hierzu sind die Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten in der Verwaltung und im Lehr- und Forschungsbetrieb festzulegen und die Mitarbeitenden und Studierenden sowie weitere relevante Akteursgruppen frühzeitig einzubinden.

Das Klimaschutzkonzept zeigt auf, welche technischen und wirtschaftlichen Potenziale zur Minderung von Treibhausgasen (THG) bestehen und legt kurz- (bis drei Jahre), mittel- (drei bis sieben Jahre) und langfristige (mehr als sieben Jahre) Ziele und Maßnahmen zur Minderung der THG-Emissionen fest. Die Hochschule verpflichtet sich zu diesen Zielen mit einem Klimaschutz-Leitbild.

Das Ziel der von wertsicht erarbeiteten Kurzstudie ist es, die allgemeine Situation der Hochschulen zum Thema Klimaschutz und Klimawandel einschätzen zu können, um herauszufinden, wie hoch das Interesse seitens der Hochschulen ist, ein Klimaschutzkonzept zu erstellen und somit nachhaltig und langfristig Ressourcen, Emissionen und Kosten einzusparen. Hierbei werden sowohl öffentlich-rechtliche als auch private und kirchliche Hochschulen und Universitäten betrachtet.

Es wird auch darauf eingegangen, welche Maßnahmen zum Klimaschutz an welcher Hochschule bereits durchgeführt wurden oder in naher Zukunft geplant sind und welche Zielsetzungen es gibt. Aus den uns verfügbaren Daten haben wir zudem die CO2-Fußabdrücke einiger Hochschulen dargelegt.

Die Studie steht hier zum kostenfreien Download bereit: PDF

Weitere Informationen erhalten Sie bei André Wilk, wilk@wertsicht.de